Unsere Hilfe zählt – für „Pfoten weg!“ in Heidenheim

Unsere Hilfe zählt – unter diesem Motto unterstützt die Heidenheimer Zeitung gemeinnützige Projekte mit einer eigenen Spendenplattform. Auch „Pfoten weg!“ ist nun dabei: Der Heidenheimer Verein Hinsehen e. V. will „Pfoten weg!“ in die Kindergärten und Schulen bringen. Dafür bittet der Verein um Spenden.

Screenshot der Spendenseite unsere-hilfe-zaehlt.de

Screenshot der Website unsere-hilfe-zaehlt.de – hier könnt ihr dazu beitragen, dass „Pfoten weg!“ zu den Kindern nach Heidenheim kommt

Wie ihr vielleicht wisst, sind alle unsere Aktionstage und Aufführungsserien seit 2010 für die Zuschauer und die beteiligten Einrichtungen kostenfrei. Der Gedanke dahinter: Jedes Kind soll teilnehmen können, auch wenn es aus einer wirtschaftlich schwächeren Familie kommt. Wir freuen uns deshalb über jede Unterstützung, und weitere Sponsoren sind uns herzlich willkommen.

Für „Pfoten weg!“ in Heidenheim wurde auf der Spendenplattform eine eigene Seite eingerichtet. Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung. Bitte spendet, sagt es weiter oder teilt auch einfach gern diesen Beitrag. Danke!

Hier spenden und die Heidenheimer Kinder stark machen

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Neue Zusammenarbeit: „Pfoten weg!“ und Seewerk

Diese Neuigkeit ist ganz frisch: Seit letzter Woche arbeiten wir mit dem Werkstättenverbund Seewerk zusammen. Das Seewerk unterstützt erwachsene psychisch, geistig und körperlich behinderte Menschen auf dem Weg ins Arbeitsleben – an vier Standorten in Konstanz und Radolfzell.

Für „Pfoten weg!“ binden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Fotobilderbücher ein, sie stellen Präsentationsmappen für Interessenten, Sponsoren und Partner zusammen und packen Pfoten-weg-Taschen für Kindergartenkinder und die Besucher unserer Aktionstage. Die nächsten Taschen, die wir verteilen, wurden also im Seewerk gepackt. 🙂 Drin stecken übrigens unsere Nachbereitungs- und die Elternbroschüre sowie wertvolle Materialien von der Polizei und bundesweiten wie regionalen Organisationen, zum Beispiel WEISSER RING, N.I.N.A. und Mebes & Noack.

Wir freuen uns über diese schöne Zusammenarbeit.

Wie das Seewerk funktioniert, lest ihr im Südkurier-Interview mit Leiterin Antje Siegert.

EMOTION.award 2017: Wir sind nominiert

Über diese Nachricht haben wir uns besonders gefreut: Irmi Wette ist mit „Pfoten weg!“ für den EMOTION.award 2017 nominiert! Jedes Jahr zeichnet das Magazin Emotion inspierende Frauen aus, die Tolles leisten, und verschafft ihnen damit (zusätzliche) Sichtbarkeit. Für unsere Präventionsarbeit ist das natürlich unheimlich wichtig.

Irmi Wetter nach einer Aufführung von Pfoten weg! mit Zuschauerkindern

Figurentheater zum Anfassen: Nach der Aufführung lernen sich Katzenkinder und Zuschauerkinder näher kennen. Foto: Matthias Haslauer

Inzwischen haben mehr als 51.000 Kinder, ihre Eltern und zahlreiche Pädagogen die Botschaft von „Pfoten weg!“ gehört. Dieser tolle Erfolg ist keine Einzelleistung, wir verdanken ihn zum großen Teil unseren wunderbaren Unterstützern. Und wir wollen noch viele, viele Kinder erreichen.

Dafür brauchen wir jetzt eure Unterstützung: Bitte gebt „Pfoten weg!“ eure Stimme! Es ist ganz einfach und es dauert keine Minute: einfach auf das rote Herz klicken. Hier geht’s zur Abstimmung.

Eure Stimme zählt – danke für eure Unterstützung. Gemeinsam machen wir Kinder stark.

Das ist „Pfoten weg!“ – unsere Projektbeschreibung

Seit „Pfoten weg!“ 2003 als Figurentheaterstück seine Premiere feierte, ist viel Zeit vergangen. Heute bringen die Katzenkinder ihre wichtige Botschaft auf vielen Wegen zu den Kindern: „Pfoten weg!“ gibt es inzwischen auch als mehrsprachige DVD, als Bilderbuch zum Vor- und Selberlesen sowie als Hörspiel. Die Informationsbroschüre für Eltern und die Nachbereitungsbroschüre für Kinder ergänzen unsere Aktionstage und Aufführungsserien.

Mehr als 50 000 Kinder haben „Pfoten weg!“ gesehen, nicht nur im Kreis Konstanz, sondern weit darüber hinaus. Wir sind froh und glücklich und wir hoffen, dass wir auch in Zukunft noch viele, viele Kinder stark machen dürfen.

Für alle, die „Pfoten weg!“ noch nicht kennen, haben wir jetzt eine neue, übersichtliche Projektbeschreibung erarbeitet – superschön im neuen Design. Auf vier Seiten stellen wir darin das Projekt vor: Wie ist „Pfoten weg!“ entstanden? Worum geht es genau und was ist das Ziel des Projekts? Welche Bausteine gehören dazu – für Kinder, Eltern, Pädagogen?

Die Projektbeschreibung gibt es auf unserer Website auch als PDF zum Herunterladen (am Ende der Seite). Teilen ist ausdrücklich erwünscht. 🙂 Gemeinsam machen wir Kinder stark!

Projektbeschreibung von Pfoten weg! Projektbeschreibung von Pfoten weg! Projektbeschreibung von Pfoten weg! Projektbeschreibung von Pfoten weg!

Spuren …

Die Sängerin Gundula Braum hat – bereits 2010 – einen eigenen Song zum Thema sexuelle Gewalt an Kindern aufgenommen. Das Lied heißt Spuren und ist all den Kindern und Jugendlichen gewidmet, die (sexuelle) Gewalt erleben mussten.

Auf Gundula Braums Website gibt es eine eigene Seite zum Projekt Spuren, dort ist auch ein Radiointerview mit der sehr sympathischen Künstlerin verlinkt.

„Die Opferperspektive muss stärker in den Fokus gerückt werden“

Ein Interview mit Bianca Biwer vom WEISSEN RING

Bianca Biwer ist Bundesgeschäftsführerin des Vereins WEISSER RING, der seit 1976 besteht. Der WEISSE RING unterstützt Menschen, die von Straftaten betroffen sind: Seine Mitarbeiter leisten Trost und Beistand und begleiten bei Behördengängen, vermitteln aber auch finanzielle und weiterführende Hilfen und engagieren sich in der Kriminalprävention.

Rund 3200 ehrenamtliche Helfer stehen schuldlos in Not geratenen und ihren Angehörigen in bundesweit 420 Außenstellen zur Seite.

Bianca Biwer

Foto: WEISSER RING/Matthias Haslauer

Liebe Frau Biwer, wir freuen uns, dass Sie unseren Leserinnen und Lesern etwas über sich und Ihre Arbeit beim WEISSEN RING erzählen. Gehen wir doch zunächst ein bisschen in der Zeit zurück: Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen? Und ist er Beruf oder Berufung für Sie?

Als Juristin habe ich immer im Verbandsumfeld gearbeitet. Allerdings habe ich aufgrund meiner wirtschaftsrechtlichen Ausrichtung während des Studiums zunächst entsprechend in Wirtschaftsverbänden gearbeitet. Die Tatsache, sich für die Belange der Mitglieder einzusetzen, Problemstellungen zu lösen, in Gesetzgebungsverfahren mitzuwirken und sich für die Anliegen Gehör zu verschaffen, hat mir immer große Freude bereitet. Als ich dann ehrenamtlich begann, mich für das Opfer-Telefon des WEISSEN RINGS zu engagieren, merkte ich aber, dass die Hilfestellung für die hier vertretenen Menschen ein absolutes Herzensanliegen ist. Weiterlesen

Sexuelle Gewalt als öffentliches Thema: erstes Hearing der Unabhängigen Kommission zur Aufklärung sexuellen Kindesmissbrauchs

Am 31. Januar fand in Berlin das erste öffentliche Hearing der Aufarbeitungskommission statt. Da sexueller Missbrauch am häufigsten im familiären Umfeld stattfindet, war dieses Thema als Schwerpunkt gewählt worden.

Eine Aussage, die wir ganz besonders unterstreichen können, stammt von Sabrina Tophofen, die bei diesem Hearing als Betroffene von ihren Erfahrungen berichtete. Sie sagt: „Bei den ganz Kleinen müssen wir anfangen und denen das Selbstwertgefühl vermitteln zu sagen: ‚Dein Körper ist dir und da darf niemand ran!‘“

Noch in diesem Jahr sollen weitere öffentliche Anhörungen stattfinden. Weiterlesen